Dienstag, 26. Februar 2013

último noticias febrero 2013


WAS DER PORTEÑO SO HÖRT UND LIEST

Ich dachte mir, dass es vielleicht interessieren könnte was hier in Buenos Aires so für News in den Printmedien und Nachrichten zu sehen sind. Ist nur eine kleine Auswahl zufällig von mir ausgewählt. Wer sich detaillierter informieren will, empfehle ich die Seiten ambitoclarinla nacion und lavoz.

Verkehr

Subte

Subte Linea A ist weiterhin gesperrt (Wagonwechsel). Die Preise sind wie gehabt 2 Pesos für den Zugang zu den Linien.

Individualverkehr

Auf der Avenida 9 de Julio wurden Spuren gesperrt, um eine Metrobus-Linie zu erstellen (eine Bus-Linie die ihre eigene Spur hat, somit vom Stau unversehrt bleibt). Dies führt natürlich zu Staus und wirkt sich auf weitere Strassen des Zentrums aus.

Öffentlicher Verkehr

Die Leute scheinen aus den Ferien zurück zu sein, zumindest sind zu Stosszeiten die ÖVs wieder komplett überfüllt. Habe ganz vergessen wie mühsam das es ist sich in eine Sardinenbüchse (subte) als letzter "eigentlich-nicht-mehr-platz-habender" rein zu quetschen.

Wetter

Der Sommer hat nun leicht nachgelassen. Es gab einige Gewitter und die Nächte sind nun teilweise merklich kühler. Tagsüber rund 25º C und über Nacht sinkt das Thermometer auf ca. 15º C.
Schon bald muss man also wieder an den Pulli denken, wenn man Abends aus geht. Nichtsdestotrotz ist es für mich weiterhin Sommer ist einfach zur Zeit vergleichbar mit einem schweizer Sommer.




Nur kurz noch zum Wetter. Das unten eingebettete Video machte in allen Nachrichten die runde... ist aber wirklich auch irrkomisch wie diese Person ihr Wagen vor Hagel schützt (24.2.2013 / Mar del Plata)



Gesellschaft

Die Tragödie von Once (Zugunfall bei der Station Once - es.wikipedia.org) hat sich am 22. Februar gerade gejährt und somit war es an der Zeit dieses Unglück wieder in Erinnerung zu rufen. Zudem verlangen viele Angehörigen Gerechtigkeit ( JU5T1CIA). Bei diesem Unglück verstarben 51 Personen und noch immer wurden die Geschehnisse nicht ganz geklärt bzw. die Verantwortlichen nicht zu Rechenschaft gezogen. Es wurde in den Nachrichten viel darüber Gesprochen und Berichtet und da ich aus Gründen meines Spanisch-Niveaus eher auf Boulevard-News zurückgreife ist meine Berichterstattung mit Vorsicht zu geniessen. Wie sagt man so schön: "Durch nachreden lernt man lügen" (oder so irgendwie).
Viele Angehörige sehen korrupte Politiker und Verantwortliche der Zug-Firma als Schuldige dieses Unglücks. Die Züge wurden und werden noch immer schlecht unterhalten. Die Sicherheit leidet darunter und da die Bürger kaum eine andere alternative haben zu den Zuglinien (neben überfüllten Collectivos), müssen sie sich dieser Gefahr stellen.
Ein News-Sender deckte zum Beispiel auf, dass zwischen 1997 - 2011 bis zu 41 Millionen US-Dollar im Bereich des Schienenverkehrs veruntreut wurden (Vorsicht hier sehr Boulevardmässige Info). Anscheinend verechneten diverse Leute der TBA (Trenes de Buenos Aires) ihre Ferien und sonstige Freizeit-Ausgaben mit Gelder der Firma. Es waren Anschuldigungen, in wie weit diese stimmen kann ich nicht urteilen. Doch es würde mich kaum erstaunen, dass vieles so funktioniert. Dauernd hört man von Korruption und dies scheint in Argentinien ein reales Problem zu sein.


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