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Samstag, 4. Mai 2013

Talampaya nach Salta

Dies ist nun mein zweiter Blogeintrag des Roadtrips in Südamerika. Es beschreibt die Strecke zwischen Pagancillo, ein Dörfchen gleich nach dem Nationalpark Talampaya, nach Salta. Noch immer sind wir zu dritt unterwegs, meine Mutter, Bettina und ich.
Dieser Abschnitt der Strecke verbrachten wir vom 28.4. - 4.5.2013.

Tag 7: Pagancillo (Talampaya) anschliessend nach Vinchina

Frühzeitig gings Richtung Nationalpark, wo wir die geführten Touren gebucht haben. Die Tour (ca. 250 Pesos für 2.5 h, davon 50 Pesos Nationalpark Eintritt) war schön, jedoch leider sehr Erlebnispark mässig. Der Park lässt sich nur geführt besichtigen und dann fährt man halt mit den Touri-Scharen in Bussen die roten Felsschluchten hindurch.

Trip

Nach Parkbesichtigung weiter nach Vinchina. Keine Besonderheiten, bis auf den Polizeistopp bei Pagancillo, wo alle Früchte gegessen oder fortgeworfen werden müssen.

 Unterkunft

Bei Yoma Hotel (NICHT zu emfpehlen) siehe nächster Tag
  • Kosten: 240 Pesos (3 Personen)
  • Komfort:

Sehenswürdigkeiten

  • Nationalpark Talampaya




Tag 8: Vinchina, Ausflug nach Laguna Brava

Wir wählten für diesen Tag eine geführte Exkursion zur Laguna Brava. Auch hier kann man diese Landschaften nur geführt besichtigen. Mindestens kann man dies "gemütlich" im eigenen Auto machen und neben dem Nationalpark-Eintritt zahlt man nur pro Auto (250 Pesos pro Auto, 40 Pesos Nationalpark Eintritt p. P.). Die Tour ist eindrücklich führt durch wunderschöne Landschaften, wo man aus dem Staunen kaum raus kommt. Bei ca. 4300 m. ü. M. kommt dann noch ein leichter Kopfschmerz hinzu.
Die Exkursion ist sehr Zeitintensiv und der Führer hetzte der ganze Konvoi von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten. Bettina hatte auf den Gipfeln mit Übelkeit zu kämpfen. Nach ca. 10h erreichten wir völlig erschöpft wieder Pagancillo.

Trip

Exkursion Laguna Brava, viele Schotterpisten, 4x4 notwendig

Unterkunft

Wieder Hotel Yoma. Dieses Schlitzohr von Omar Yoma, dummerweise war ich einfach zu naiv und hab mich erwischen lassen. Ich hatte die erste Nacht bereits im voraus bezahlt und keine Quittung verlangt, Omar wollte also zweimal einkassieren, zudem schlug er plötzlich das Frühstück auf den Zimmerpreis drauf ( + 30 Pesos). Leider haben wir erst später bemerkt, dass es in Vinchino bessere, zuverlässigere und ehrlichere Hotel Angebote gibt. Die Schilder (Yoma Hotel), auf dem Weg nach Vinchino, ruhig ignorieren und besser nicht gleich das erste Hotel beim Dorfeingang wählen. Grosser Bogen um Yoma Hotel machen!
  • Kosten: 350 Pesos (wollte uns bescheissen)
  • Komfort:

Sehenswürdigkeiten

Trip nach Laguna Brava und Vulcano
  • Laguna Brava
  • Vulcano



Tag 9: Vinchina nach Chilecito

Heute war das Reiseziel Chilecito und erstmal keine weiteren Sehenswürdigkeiten. Erfreulicherweise ist die Ruta 40 von Villa Unión nach Chilecito eine wunderschöne Rute und wir legten einige Fotostopps ein. Die Rute war also die Sehenswürdigkeit.

Trip

die Ruta 40 ist eine schöne Rute ist jedoch teilweise sehr eng und nicht geteert. Als wir die Strecke passierten waren einige Streckenabschnitte unter Konstruktion. Kaum Verkehr.

 Unterkunft

Posada del Sendero. Ein kleines Hotel (1-Stöckig mit ca. 6 Zimmer), sehr herzlich geführt und völlig unkompliziert. Meine Mutter übernachtete in einem Zimmer und wir durften Dusche/Toilette benutzen. Das Auto durften wir im Garten/ biem Autoabstellplatz parkieren und wir übernachteten im Auto.
  • Kosten: 0 Pesos
  • Komfort:
  • Toilette / Dusche:  im Hotelzimmer

Sehenswürdigkeiten

Chilecito ist nicht sehr touristisch, ist jedoch ein Besuch wert.
  • Ruta 40 zwischen Villa Unión und Chilecito
  • Cristo in Chilecito



Tag 10: Chilecito nach Belén

Weiter gings nach Belén. Auf der Strecke liegt in der nähe von Londres eine kleinere Inka-Ruine (Shincal).

Trip

Die Strecke ist sehr gemütlich, kaum Verkehr und mehrheitlich geteert.

 Unterkunft

In Belén fand meine Mutter Unterschlupf im gehobenen Hotel Belen. Natürlich hat in Argentininen auch ein gehobenes Hotel seine Macken. Die Spülung wollte nicht aufhören zu spülen "... und wenn sie nicht gestorben sind, dann spülen sie noch Heute...".
Wir übernachteten wieder einmal auf dem Hotel eigenen Autoabstellplatz und profitieren vom Luxus, das Zimmer meiner Mutter zu benutzen.
  • Kosten: 0 Pesos
  • Komfort:
  • Toilette / Dusche:  im Hotel

Sehenswürdigkeiten

Mir gefielen vorallem die unmengen von unendlich geraden Strecken. Die Ruine in Londres ist eher klein und wenn man beabsichtigt die Ruinen von Quilmes zu besichtigen, vielleicht zu viel des guten. Kommt halt auf den eigenen Geschmack an betreffend Steinhaufen besichtigen.
  • Kilometerlange gerade Strecken
  • Inka-Ruine Shincal in der nähe von Londres



Tag 11: Belén nach Cafayate

Geht weiter nach Cafayate. Landschaftlich wieder wunderschön, schöne Felsformationen, umringt von hohen Bergen, einsame Ebenen.
Vor Cafayate besuchten wir noch die Inka Ruinen von Quilmes. Sind relativ gross, jedoch mich hat der Besuch nicht wirklich gepackt, war eher von den grossen Kakteen begeistert. Quilmes scheint eine beachtliche Stätte gewesen zu sein, doch die Hüft- bis Schulterhohen Steinhaufen hinterliessen bei mir wenig Eindruck (Vielleicht weil ich am Tag zuvor ähnliches gesehen habe oder weil meine Stimmung ein bisschen getrübt war).

Trip

Auch diese Strecke ist teilweise unter Konstruktion und viele Abschnitte sind Schotterstrecken. Wir mussten Flüsse durchqueren, die zum Glück wenig Wasser hatten.

Unterkunft

Meine Mutter wählte ein Hostel, Bettina und ich liessen uns im Camping nieder.
  • Kosten: 40 Pesos (15 Pesos pro Person / Auto 10 Pesos)
  • Komfort:
  • Toilette / Dusche:  Camping ist rustikal aber zweckmässig 

Sehenswürdigkeiten

  • Ruinen von Quilmes
  • Bodegas (leider reichte für uns die Zeit nicht)




Tag 12: Cafayate nach Coronel Moldes

Wir wählten als nächstes die Strecke N68. Wir wollten die "Quebradas de las Conchas" durchfahren, um nach Salta zu gelangen. Meine Mutter warnte mich, dass wir wohl kaum nach Salta gelangen werden. Sie behielt schlussendlich Recht. Diese Strecke ist einfach unglaublich. Du kannst kaum 1km fahren und musst wieder halten weil es wieder was zu sehen/fotografieren gibt.
Ich hätte dieses Tal lieber in 3-4 Tage durchquert, um an einigen Stellen herum zu wandern. Das schöne ist auch, dass man sich bei diesen Sehenswürdigkeiten Zeit lassen kann und sie auf eigene Faust erkunden kann.

Trip

Wunderschöne und Atemberaubende Strecke. Strassenverhältnisse sind gut, doch durch die vielen Stopps kommt man kaum Vorwärts.

Unterkunft

In Coronel Moldes suchten wir in der Dunkelheit ein Hotel. Da ich nicht mehr gross suchen wollte, liessen wir uns zu dritt im Hotel nieder.
  • Kosten: 420 Pesos
  • Komfort:

Sehenswürdigkeiten

Die Quebrada de las conchas ist gespickt von wunderschönen Felsformationen und diversen Sehenswürdigkeiten
  • Cargante del Diablo
  • Anfiteatro
  • Los Castillos
  • ...




Tag 13: Coronel Moldes nach Salta

Nun ging es nur noch darum Salta zu erreichen und dort ein geeigneter Autoabstellplatz zu finden, um weiter nach Iguazu (Flug) zu reisen.

Trip

Kurze Strecke soweit gute Verhältnisse, keine Besonderheiten.

Unterkunft

Für meine Mutter fanden wir das gemütliche Hostel Sallka, ist wohl besser als das Stundenhotel (Telho), dass wir davor besichtigt hatten. Bettina und ich fanden ein Plätzchen im Camping Municipal Xamena.
  • Kosten: 48 $ (32 $ Wagen, 8 $ pro Person)
  • Komfort:
  • Toilette / Dusche:  Sanitäre Einnrichtungen sind OK. Fehlende WC-Ringe und Duschen die schwer einzustellen sind gehört in Argentinien dazu.

Sehenswürdigkeiten

Wir besichtigten lediglich das Zentrum mit dem Hauptplatz "Plaza 9 de Julio"
  • schöne Kirchen / Kathedralen




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