Mittwoch, 22. Mai 2013

Tilcara nach San Pedro de Atacama oder doch nicht

Tag 29 (20/5):


Wir nutzten den Tag, um die nächsten Tagen zu planen und einfach auf der faulen Haut zu liegen. Tilcara und vorallem das Hostel Malka ist so gemütlich, hier lässt es sich problemlos chillen.
Doch die Weiterreise ruft und somit wurden Blogs studiert, Informationen zu den Grenzübergängen gesucht und gegrübelt, was ich denn nun wirklich möchte.

Die Entscheidung viel nach einigen Mates: Ich will rüber nach Chile, San Pedro de Atacama.

Tag 30 (21/5):


Frühzeitig aufstehen und los gehts Richtung Westen, zum Paso de Jama. Um ca. 9:30 Uhr fuhren wir los und waren voller Hoffnungen Chile zu erreichen. Auf der Gendarmaria-Seite stand, die Grenze sei offen mit dem Zusatz "Transitable con precaución". Doch leider ist es wie es ist: 1. Oft kommt es anders, 2. Anders als man denkt.



In Susques angekommen informierten wir uns ein letztes mal über den Grenzübergang, denn hier mussten wohl die Leute sein, die es wirklich wissen müssen. Wir erkundigten uns bei blockierten Buschauffeuren, reisende auf Töffs und lokalen Personen. Fazit: Die Grenze sei unpassierbar, es hat wieder geschneit. Somit ein kurzer Lunch bei einem "Restaurant" und kurz bei Felipe nachgefragt, wo man denn hier oben übernachten könne (Er hat uns vorgängig von einfachen Unterkünften bei Familien erzählt).
Somit los zu Pozo Colorado, als wir dort ankamen rechneten wir bereits damit, dass alle im Auto übernachten werden... doch nach zweimal anklopfen beim "modernsten" Lehmhäuschen wurden wir mit einem zweckmässigen Hospedaje überrascht. Es sollte eine wunderschöne Erfahrung in einem kleinen Dorf abseits des Turistenpfades werden.

Trip

  • Wunderschöne Strecke an Purmamarca vorbei
  • Bis auf einige 100m asphaltiert
  • Steiler Aufstieg auf 4170 m. ü. M.
  • Keine Polizeikontrollen
  • Verbrauch (bis zurück nach Tilcara, 22/5): 56 Liter, 475 Pesos (Nur Premium: $ 8.5)

Unterkunft

  • Pozo Colorado, bei einem Hospedaje (2 Zimmer a 3 Betten), einzige Option / 50 Pesos pro Person
  • Ich habe im Auto übernachtet

Sehenswürdigkeiten

  • Purmamarca, cerro de siete colores
  • Salinas Grandes

Infos und Links





Tag 31 (22/5):

Am Morgen bei bitterer Kälte beobachtete ich in diesem 100-Seelen-Dorf den Sonnenaufgang. Welch ein Frieden. Nächstes Ziel war nun die Argentinisch/Bolivianische Grenze zu erreichen, damit wir mit unserer Reise endlich weiter kamen. Somit zurück über Tilcara, weiter nach Quiaca zur Grenzstadt von Argentininen. Wir fuhren durch wunderschöne Landschaften wie zum Beispiel Flamingo-Lagunen oder weitere farbige Felsformationen, die ebenfalls einen Besuch wert wären, doch wir wollten unser Tagesziel "die Grenze" erreichen. In Quiaca liessen wir uns im "besten" Hotel der Stadt nieder, da wir nicht lange suchen wollten. Das Städtchen ist nichts spezielles, doch der bolivianische Einfluss ist gross und  wir fühlten uns schon fast wie in Bolivien. Wir assen im Hoteleigenen Restaurant, das letzte Bife de Lomo vor Bolivien. Es war lecker und vorallem viel.

Trip

  • Langsam aber stetiger Aufstieg
  • Eine freundliche Polizeikontrolle
  • Verbrauch (ab Tilcara): 30 Liter, 250 Pesos

Unterkunft

Hotel de Turismo Quiaca
  • Kosten: 280 Pesos für Doppelzimmer
  • Komfort:


Sehenswürdigkeiten

  • Diverse Felsformationen
  • Flamingo-Lagunen



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